Donnerstag, 15. Dezember 2011

Grenzen und Kriesen

Jeder Mensch muss in seinem Leben durch gewisse Phasen gehen und muss gewisse Grenzen erfahren... Diese Grenzen können gut und schlecht zugleich sein. Am Anfang erkennt man meist den Wert der gerade eingetreten Krise nicht, man ist überfordert, weiß nicht was man damit anfangen soll, wie man sich aus dieser misslichen Lage wieder befreien soll und ist deshalb erst mal in einem Art Schockzustand... Es gibt verschiedene Wege die man einschlagen kann, welchen man wählt hängt immer von der Situation und dem individuellen Charakter ab... Manche hängen dem Vergangen nach, andere kämpfen um das Vergangene... Manche kämpfe um loslassen zu können und manche machen weiter wie bisher und versuchen die Krise zu überspielen... Und dennoch wird jede Art der Bewältigung ganz eigene Wege einschlagen die dann irgendwo hinführen, jedoch weiß man doch nie wohin diese führen. Wichtig ist nur, dass man versucht weiterzumachen, denn all diese Krisen kommen mit einem bestimmten Grund, sowie Eltern ihrem Kind die Erfahrung machen lassen müssen wenn man gewisse Grenzen überschreitet tut man sich weh egal ob es sich dabei um das klettern auf einen Baum oder um zu schnelles Laufen handelt, irgendwann muss das Kind lernen dass dies schmerzhafte Konsequenten haben kann. So müssen wir auch später noch lernen, dass gewisses Verhalten Konsequenzen haben kann und somit ist jede Krise notwendig und lässt uns reifen, ja sogar schlauer werden und macht das Leben spannender... man könnte auch sagen: Kein Leid, kein Spiel...

Dienstag, 21. Juni 2011

Ein Auto fährt nichts ahnend eine Landstraße entlang... Auf einmal überquert ein Vogel die Straße im Tiefflug, jedoch mit zu wenig Wind, sodass das Tier gegen die Frontscheibe prallt und sofort danach tot ist.
Dieser Vogel hat wohl nicht damit gerechnet wie schnell sein Leben enden könnte, auch hatte er keine Vorstellung darüber wie es passieren würde.
Ist dies nicht ein Beispiel dafür, wie sehr wir im Leben stehen und dabei um jeden Preis das Ende verleugnen, immer so zu leben als wäre der nächste Tag selbstverständlich, als gebe es keinen Tod?
Die Frage, ob man bereit dafür ist, stellen sich die meisten gar nicht, es passiert auf einmal mitten im Leben und dann?
Man hatte ja noch so viel vor, so viele Träume, Wünsche und Ziele, doch hat man immer alles auf Morgen verschoben, da zuerst alles andere kam, aber nie man selbst oder immer erst zuletzt.
Dieser Vogel zeigt uns wie schnell ein winziger Fehler in der Flugbahn des Lebens uns aus der Bahn werfen kann und wie gering der Grad zwischen Leben und Tod sein kann...

Dienstag, 5. April 2011

Die Sucht der Gemeinsamkeit

Jeder wünscht sich Zweisamkeit/ Gemeinschaft, keiner will gerne alleine sein... Dennoch sind viele von uns trotz ihrer sozialen Kontakte alleine... Manchen Menschen ist das egal sie kommen klar mit dieser Situation, bzw. merkt man ihnen nichts an, dass sie Einsam sind, sie sind eben gute Schauspieler. Andere wiederum gehen fast zu Grunde an der Tatsache, dass sie alleine sind, dass sie niemanden haben mit dem sie ihr Leben teilen können.
Doch der Punkt ist doch, das wir oft nicht mal unser Leben mit uns selber teilen können, wie wollen wir da unser Leben mit anderen teilen?
Wir sind nicht fähig uns selbst zu finden, leben in Zerstreutheit, wissen nicht was wir alleine mit uns anstellen können und hecheln dennoch nach der Liebe suchen unsere Ich-Definition in der Beziehung, im Partner, in der Liebe.
Doch werden wir niemals glücklich werden, wenn wir nicht uns selbst finden.
Wie das geht? Sich selber finden das haben wir so gut es geht verlernt, zu viel zu tun keine Zeit, sich selber kennen zu lernen, nur die wenigsten wissen was sie wirklich sind in ihrem Erden-Dasein.
Das heißt also wir sollten inne halten, eine Auszeit nehmen und auf eine Reise gehen zu den Abgründen unserer eigenen Seele in dem wir neues erfahren, durch fremde Länder reisen und Zeit haben auf dem Weg zu dem anvisierte Ziel über uns selber nachzudenken.
Den der Weg ist auf so einem Trip das Ziel.
So sollte es auch im Leben sein der Weg sollte das Ziel sein und man sollte sich im klaren sein was das Ziel ist, denn erst dann kann man wirklich andere Lieben, wenn man weiß wer man selbst ist...

Donnerstag, 3. März 2011

Der Klick

Jeder staart auf seinen Bildschrim in der Hoffnung, wichtig zu sein, eine Nachricht zu erhalten, oder einen Kommentar zu irgendeinem Thema zu erhalten...is das nicht irgendwie komisch? Wir machen uns abhängig von virtuellen Messages von anderen Leuten... Von Klicks und Geklickt werden. Doch vergesen wir nicht immer mehr die Realität die kleinen Dinge im Leben, die Natur, die alten Leute, die keinen Internetzugang besitzen, oder sonstige sensible Dinge im Leben? Unsere Welt wird immer mehr verlagert in das World-Wide-Web, ob wir wollen oder nicht... Stunden lang sitzen wir vor unserem Bildschirm und durchstreifen die Pixelwelt... Dabei geht uns die Beziehung zu uns selbst verloren, eine Beziehung derrer sich heute nur noch wenige bewusst sind, zu viel Streß zu viel Hektik, wann hat man da noch Zeit über sich selber nachzudenken, zu reflektieren was war, wer man ist, und was man eigentlich will? Wir werden immer mehr zu ferngesteuerten Wesen, die keinen eigenen Willen haben, sondern eine Knechtschaft mit der Gesellschaft eingegangen sind, ob bewusst oder unbewusst sei dahingestellt.

Montag, 31. Januar 2011

Der Strom

Es geht auf und ab, man muss die Dinge sich selbst überlassen alles fließen lassen im Strom des Lebens und dennoch...ist es nicht leicht das was man liebt loszulassen, doch erst dann liebt man richtig wenn man das was man liebt auch loslassen kann. Alles hat seine Ordnung seine Zeit, seinen Fluß es ist einfach gefangen im Strudel des Universums, alles geht eine bestimmte Richtung manchmal hin zum Glück und manchmal hin zum Schlechten und dennoch brauchen wir beides um zu wissen was das jeweils andere ist. Sogesehen müssen wir einfach das Glück genießen und aufsaugen für die schlechten Zeiten und die in den schlechten Zeiten uns daran zurückerinnern wie schön das Leben sein kann. Denn selbst die Größte Scheiße geht irgendwann einmal vorbei. Alles ist nur eine Frage von Zeit und Loslassen bzw. Losgelassen werden.

Freitag, 19. November 2010

Die Nacht und das SEIN

Die Straße ist leer, der Wind bläßt durch die Gassen, es ist Nacht und die Stadt scheint zu schlafen, nur vereinzelte einsame Nachtwandler durchstreifen das Gebiet. Die Klarheit mit welcher die Sterne und der Mond sich zeigen, so ist doch die Kälte auch von einer Reinheit, welche es nicht an jedem Tag gibt sondern nur vereinzelt an bestimmten Tagen kurz vor dem Winteranbruch sich der Welt zeigen. In diesen Nächten einer dieser beschriebenen Nachtwandlern zu sein ist ein sehr befreiendes und doch zugleich beklemmendes Gefühl von nicht beschreibaren Ausmaß und völlig gleich welche Gedanken man gerade bevorzugt, uns allen sollte klar sein, dass egal was man gerade denkt... die Schwarzheit klar macht welch eine Macht in der Stille liegt und wie sehr wir Tagsüber uns selber nicht mehr wahrnehmen, weil alles bestimmt wird von Leistung und Gesellschaftlichen ansehen... Selten dass wir wirklich mal Zeit haben über uns nachzudenken und über unser eigentliches Sein, ob wir Sein wollen was wir sind, oder ob wir anders Sein wollen, es nur wieder mal vergessen haben oder ob wir es wirklich nicht können. Doch was ist das Sein und was Sollte man Sein und wer ist man eigentlich? Was will man durch das SEIN erreichen und ist alles SEIN gleich=? ...

Sonntag, 21. März 2010

Freundschaft

Freunde kommen und gehen in den meisten Fällen mit den Jahren.... Mal gehen sie ein längeres Stück den Weg mit uns, mal ein kürzeres Stück... Man verändert sich, andere verändern sich. So verändert sich auch das Umfeld, doch manchmal geht das alles viel zu schnell... Manchmal frägt man sich wieso muss das so sein. Jeder kennt jemanden mit dem er in früheren Jahren befreundet war, sich jedoch schon seit Jahren nicht mit dieser Person unterhalten hat, geschweige den was gemeinsames unternommen. Klar bei manchen gibt es dieses enge Band, die Freundschaft auf Lebenszeit, doch ich glaube nicht das die meisten von sich sagen können, sie hätten dies. Es liegt wohl auch etwas an der Betrachtungsweiße, jedoch glaub ich dass sich alles im Wandel befindet und sich dennoch im Kreis dreht, somit wandelt sich auch der Kontakt zu anderen Leuten... Die Frage ist doch, ob wir dieses Faktum für uns nutzen, oder immer darüber grübeln was man falsch gemacht hat wieso und weshalb sich der Zugang zu einem ehemalig besten Freund verschlossen hat.