Freitag, 22. Januar 2010
Schläfrige Freiheit der Gedanken
Die Freiheit der Gedanken dreht sich um die Welt und die Welt dreht sich um die Freiheit der Gedanken. Alles beginnt im Kopf des Menschen, alles was man bestimmen kann und so manches darüber hinaus, was man vermeintlich vermag zu können. Der Größenwahn des Menschen ist schon ins Maß unermesslicher Dummheit gestiegen. Diverse Länder spielen bereits mit dem Wetter herum und beeinflussen es durch chemische Einwirkungen, um bestimmte Effekte zu erzielen. Der Mensch dreht auch an der Zeitgeschwindigkeit. Schlaf ist heutzutage nur noch ein notwendiges Übel, die Mehrheit der Population, würde auf das Schlafen verzichten wenn es irgendwie möglich ist, das sieht man schon an der Beliebtheit von Aufputschmittel wie Redbull und Co. Doch ist es der schlaf der uns Menschen täglich an unsere Grenzen bringt, der uns zum Innekehren bewegt, der uns verschiedenste Dinge, welche sich im Gehirn abspielen bzw. im Unterbewusstsein gespeichert sind, sehen. Schlaf ist eigentlich etwas sehr schönes, etwas sehr erholendes, leider können bzw. wollen die Meisten Menschen dies nicht verstehen. Doch genau im Schlaf sind die Gedanken der größten nur vorstellbaren Freiheit ausgesetzt, keine bewussten Verdrängungsmechanismen und Zerstreungsmöglichkeiten. Nein unser Gehirn übernimmt für ein paar Stunden die absolute Kontrolle. Doch wie soll sich die Freiheit der Gedanken noch um die Welt drehen, wenn sich längst Schlafmangel als Volkskrankheit bzw. gesellschaftliches Muss etabliert hat?
Freitag, 15. Januar 2010
Keine Zeit
Der Alltagsstreß hat uns Alle fest im Griff, das müssen wir erledigen, dies ist noch zu tun und dann müssen wir noch hier und dorthin... Das kennt wohl jeder dieses Gefühl der Hilflosigkeit aus dem Trott auszusteigen, da das meiste alles wichtige Erledigungen sind, die man nicht verschieben kann. Was bleibt da wohl auf der Strecke, die Gedanken, das Leben und die sogenannte Freiheit, welche durch die Einschränkung des Alltages und jeglicher anderer Dinge sowieso nur eine Imagination des Menschen ist. Der vom Mensch selbst erschaffene Distreßkreislauf nimmt immense Ausmaße an. Keiner kommt ihm auf Dauer aus und jeder ist geknechtet, somit ist der Spruch ich hab jetzt doch keine Zeit ein Satz der sehr häufig fällt und den meisten gar nichts bedeutet und dennoch sind viele Chancen viele Dinge einzigartig und nur für diesen einen Moment bestimmt, trotzdem werden sie übergangen um die vermeintlichen Alltagserledigungen nicht aus dem Fokus zu verlieren. Dieses Verhalten steht dann wieder in Inkongurenz mit den von vielen Firmen geforderten Spontanität und Flexibilität der Mitarbeiter. Jeder Moment ist einzigartig und deshalb sollten wir auch mal das wichtige vergessen, um Platz zu machen für das was unwichtig und nichtig erscheint, im Trott des Alltags...
Sonntag, 1. November 2009
Derjenige..
Derjenige zu sein der man scheint zu sein ist oft schwieriger zu sein als der jenige zu sein der man ist. Man verändert sich fast täglich im Leben, ob bewusst oder unbewusst ist völlig egal, an jedem Tag verändert man sich ein wenig mehr und dennoch fällt es uns erst Monate bis hin zu Jahren später auf wie sehr man sich verändert hat, man strömt einfach mit in dem Strudel der Zeit, des Lebens und dem allgemeinen Fluss der Dinge man kann gar nicht anders als sich dem hinzugeben wie es vorgesehen ist, den wenn man alles von Außen betrachtet hat alles im Leben einen Sinn, nur wer man wirklich ist wenn man nicht derjenige ist der man scheint ist eine sehr schwer zu beantwortende Frage, im Grunde ist man von allem etwas und im Grunde auch wieder nichts...
Montag, 17. August 2009
Der Weg zum Berggipfel und zurück
Wenn man einen Berg besteigt ist nicht nur der Gipfel das Ziel, sondern auch der Weg, den ohne den Weg kommt man nicht an das Ziel und ohne das Ziel nimmt man nicht diesen Weg auf sich den Gipfel zu erreichen, so ist es unmöglich ein Ziel ohne einen Weg zu erreichen oder einen Weg ohne ein Ziel zu gehen. Auch kommt nach dem erreichen eines Berggipfels der Abstieg, das heißt also nach dem Glücksgefühl das Ziel durch den Weg erreicht zu haben muss man genau diesen Weg wieder hinabsteigen zurück in die Täler und Ebenen. Erst dann ist der Weg abgeschlossen, dies bedeutet also nachdem erreichen des Ziels ist kein Weg zu Ende. Der Weg ist erst geschafft wenn man nach dem Glücksgefühlen und der Verarbeitung des erreichten wieder in die Welt der Normalität zurückkehrt. Viele vergessen das zurückkehren nach dem erreichen eines Ziels und werden arrogant oder hochnässig was sie früher oder später beim Abstieg stolpern lässt...
Samstag, 13. Juni 2009
Die Dosis machts
Man weiß nie was die Zukunft bringt, man weiß nie für was die Vergangenheit gut war und dennoch folgt die Zeit, das Leben, der Lauf der Dinge und nicht zuletzt der Mensch mit seiner Seele einen Rhytmus einer Ordnung, die man oft nicht sieht, oder nicht verstanden werden kann weil man nicht das ganze betrachtet sondern nur einen Teil und zwar den Part der für einen selbst nützlich ist, egal ob positiv oder negativ und nicht die Gesamtheit eines Vorgangs. Was wir im Leben wollen, was wir schaffen ist meist geprägt von der Gesellschaft, was wir selber wirklich wollen bleiben in der heutigen Zeit meist nur unausgelebte Träume und bis man sich umschaut ist man alt und es ist zu spät sie zu verwirklichen... Doch die Frage, die sich stellt ist wie sollte man Leben, auf diese Frage muss jeder selbst eine Antwort finden... Nur eines kann man sagen alles ist vergänglich und Nichts hat bestand... Hierzu kann man nur noch etwas hinzufügen was ein großartiger Musiker gesagt hat, die Dosis machts, gibst dir zu viel vom Leben verreckst und genauso wenn du dir zu wenig Leben gibst...
Dienstag, 26. Mai 2009
Penner/Sandler
Heute als ich vom Zug ausstieg sah ich einen Penner auf einer Bank sitzen, er brachte mich zum Nachdenken, welche Geschichte hat diese Mann wohl durchgemacht, welche Umstände formten ihn, machten ihn zu dem was er ist zu einem am Rande der Gesellschaft lebenden Menschen, den viele als nicht existierend oder wohl schlimmer als Übel, wie das Unkraut in einen Garten ansehen. Doch jeder einzelne von ihnen hat seine Geschichte genau wie wir, irgendwann haben sie die Kurve des Gesellschaftsleben nicht mehr gekriegt und sind ausgestiege, ob freiwillig oder gezwungener Maßen. Ich denke Jeder von uns hat so seine persönlichen Kurven zu meistern und weiß über derren Schwierigkeit bescheid. Auch uns können harte Schläge zurück werfen, niemand weiß kommt, nur jeder weiß was einmal wahr. Sollte man diesen Aussetzigen nicht eine Chance geben, ihnen die Möglichkeit geben von ihrem leidvollen und doch durchaus alternativen Leben als Penner oder wie es im österreichischen heißt Sandler zu berichten und aus ihren Erfahrungen lernen für unser eigenes Leben, denn nicht das was wir tun oder wie uns die anderen Sehen sollte das Ziel sein, sondern wir selbst, sogesehen eine Entdeckungsreiße zu unserer Identität. Nun werden viele Behaupten wir kennen uns doch wissen von unseren Stärken und Schwächen über unseren Körper und allen anderen Dingen im Leben bescheid... Dennoch nimmt man uns die Kreditkarte, den Namen und den Personalausweis weg, sowie unsere Freunde, Arbeit und Aufgaben, sodass nur noch wir selbst unser eigener Körper und Geist über bleiben, wissen wir dann wirklich wer wir sind? Wahrscheinlich nicht die Penner vllt. auch nicht alle, sie jedoch haben meist nichts von all diesen Gegebenheiten und dennoch meistern sie ihr Leben, sie sind auch auf ihre Weiße Überlebenskünstler, die ich persönlich nicht beneide aber dennoch bewundere mit dem Nichts zurecht zu kommen und davon zu Leben schon erstaunlich in der heute Geldgeilen Gesellschaft oder etwa nicht?
Zu zweit Alleine
Die erste Begegnung, verheisungsvolle Blicke, nette Gespräche und ein kribbeln im Bauch so fängt es meistens an mit der Liebe...Doch auch nach der der ersten Periode des Verliebtseins, sollte ein gewisses Gefühl nicht verloren gehen, was jedoch oft der Fall ist... Auch ist das Gefühl der Liebe meist nicht mehr als eine Illusion, denn richtige Liebe gibt es nicht sehr oft leider... Echte Liebe hält meist ein Leben lang, ich weiß das klingt nun alles irgendwie sehr kitschig und vielleicht auch ein bischen vorurteilhaft, allerdings denke ich wirklich dass es so ist... Das eigentliche Problem ist doch eigentlich jeder wünscht sich diese einzigartige Liebe, und man versucht wirklich alles sie zu erreichen, auch will man nicht alleine sein. Denn Allein sein ist das, was uns am meisten dazu treibt Beziehungen einzugehen, es ist die Angst davor keinen zu haben der für einen da ist, die Angst davor andere glücklich zu sehen und selbst allein zu sein, die Angst davor keinen zuhaben mit dem man reden und kuscheln kann, mit dem man Augenblicke teilen kann...
Das Leben besteht aus 70% Einsamkeit und 20% Glück und 10% Zweisamkeit... so würde ich das sehen. Aber da ist wohl Ansichtssache...ich frage mich nur wieso das alles immer so kompliziert sein muss, wahrscheinlich weil es sonst kein Glück geben würde...
Das Leben besteht aus 70% Einsamkeit und 20% Glück und 10% Zweisamkeit... so würde ich das sehen. Aber da ist wohl Ansichtssache...ich frage mich nur wieso das alles immer so kompliziert sein muss, wahrscheinlich weil es sonst kein Glück geben würde...
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