Sonntag, 1. November 2009
Derjenige..
Derjenige zu sein der man scheint zu sein ist oft schwieriger zu sein als der jenige zu sein der man ist. Man verändert sich fast täglich im Leben, ob bewusst oder unbewusst ist völlig egal, an jedem Tag verändert man sich ein wenig mehr und dennoch fällt es uns erst Monate bis hin zu Jahren später auf wie sehr man sich verändert hat, man strömt einfach mit in dem Strudel der Zeit, des Lebens und dem allgemeinen Fluss der Dinge man kann gar nicht anders als sich dem hinzugeben wie es vorgesehen ist, den wenn man alles von Außen betrachtet hat alles im Leben einen Sinn, nur wer man wirklich ist wenn man nicht derjenige ist der man scheint ist eine sehr schwer zu beantwortende Frage, im Grunde ist man von allem etwas und im Grunde auch wieder nichts...
Montag, 17. August 2009
Der Weg zum Berggipfel und zurück
Wenn man einen Berg besteigt ist nicht nur der Gipfel das Ziel, sondern auch der Weg, den ohne den Weg kommt man nicht an das Ziel und ohne das Ziel nimmt man nicht diesen Weg auf sich den Gipfel zu erreichen, so ist es unmöglich ein Ziel ohne einen Weg zu erreichen oder einen Weg ohne ein Ziel zu gehen. Auch kommt nach dem erreichen eines Berggipfels der Abstieg, das heißt also nach dem Glücksgefühl das Ziel durch den Weg erreicht zu haben muss man genau diesen Weg wieder hinabsteigen zurück in die Täler und Ebenen. Erst dann ist der Weg abgeschlossen, dies bedeutet also nachdem erreichen des Ziels ist kein Weg zu Ende. Der Weg ist erst geschafft wenn man nach dem Glücksgefühlen und der Verarbeitung des erreichten wieder in die Welt der Normalität zurückkehrt. Viele vergessen das zurückkehren nach dem erreichen eines Ziels und werden arrogant oder hochnässig was sie früher oder später beim Abstieg stolpern lässt...
Samstag, 13. Juni 2009
Die Dosis machts
Man weiß nie was die Zukunft bringt, man weiß nie für was die Vergangenheit gut war und dennoch folgt die Zeit, das Leben, der Lauf der Dinge und nicht zuletzt der Mensch mit seiner Seele einen Rhytmus einer Ordnung, die man oft nicht sieht, oder nicht verstanden werden kann weil man nicht das ganze betrachtet sondern nur einen Teil und zwar den Part der für einen selbst nützlich ist, egal ob positiv oder negativ und nicht die Gesamtheit eines Vorgangs. Was wir im Leben wollen, was wir schaffen ist meist geprägt von der Gesellschaft, was wir selber wirklich wollen bleiben in der heutigen Zeit meist nur unausgelebte Träume und bis man sich umschaut ist man alt und es ist zu spät sie zu verwirklichen... Doch die Frage, die sich stellt ist wie sollte man Leben, auf diese Frage muss jeder selbst eine Antwort finden... Nur eines kann man sagen alles ist vergänglich und Nichts hat bestand... Hierzu kann man nur noch etwas hinzufügen was ein großartiger Musiker gesagt hat, die Dosis machts, gibst dir zu viel vom Leben verreckst und genauso wenn du dir zu wenig Leben gibst...
Dienstag, 26. Mai 2009
Penner/Sandler
Heute als ich vom Zug ausstieg sah ich einen Penner auf einer Bank sitzen, er brachte mich zum Nachdenken, welche Geschichte hat diese Mann wohl durchgemacht, welche Umstände formten ihn, machten ihn zu dem was er ist zu einem am Rande der Gesellschaft lebenden Menschen, den viele als nicht existierend oder wohl schlimmer als Übel, wie das Unkraut in einen Garten ansehen. Doch jeder einzelne von ihnen hat seine Geschichte genau wie wir, irgendwann haben sie die Kurve des Gesellschaftsleben nicht mehr gekriegt und sind ausgestiege, ob freiwillig oder gezwungener Maßen. Ich denke Jeder von uns hat so seine persönlichen Kurven zu meistern und weiß über derren Schwierigkeit bescheid. Auch uns können harte Schläge zurück werfen, niemand weiß kommt, nur jeder weiß was einmal wahr. Sollte man diesen Aussetzigen nicht eine Chance geben, ihnen die Möglichkeit geben von ihrem leidvollen und doch durchaus alternativen Leben als Penner oder wie es im österreichischen heißt Sandler zu berichten und aus ihren Erfahrungen lernen für unser eigenes Leben, denn nicht das was wir tun oder wie uns die anderen Sehen sollte das Ziel sein, sondern wir selbst, sogesehen eine Entdeckungsreiße zu unserer Identität. Nun werden viele Behaupten wir kennen uns doch wissen von unseren Stärken und Schwächen über unseren Körper und allen anderen Dingen im Leben bescheid... Dennoch nimmt man uns die Kreditkarte, den Namen und den Personalausweis weg, sowie unsere Freunde, Arbeit und Aufgaben, sodass nur noch wir selbst unser eigener Körper und Geist über bleiben, wissen wir dann wirklich wer wir sind? Wahrscheinlich nicht die Penner vllt. auch nicht alle, sie jedoch haben meist nichts von all diesen Gegebenheiten und dennoch meistern sie ihr Leben, sie sind auch auf ihre Weiße Überlebenskünstler, die ich persönlich nicht beneide aber dennoch bewundere mit dem Nichts zurecht zu kommen und davon zu Leben schon erstaunlich in der heute Geldgeilen Gesellschaft oder etwa nicht?
Zu zweit Alleine
Die erste Begegnung, verheisungsvolle Blicke, nette Gespräche und ein kribbeln im Bauch so fängt es meistens an mit der Liebe...Doch auch nach der der ersten Periode des Verliebtseins, sollte ein gewisses Gefühl nicht verloren gehen, was jedoch oft der Fall ist... Auch ist das Gefühl der Liebe meist nicht mehr als eine Illusion, denn richtige Liebe gibt es nicht sehr oft leider... Echte Liebe hält meist ein Leben lang, ich weiß das klingt nun alles irgendwie sehr kitschig und vielleicht auch ein bischen vorurteilhaft, allerdings denke ich wirklich dass es so ist... Das eigentliche Problem ist doch eigentlich jeder wünscht sich diese einzigartige Liebe, und man versucht wirklich alles sie zu erreichen, auch will man nicht alleine sein. Denn Allein sein ist das, was uns am meisten dazu treibt Beziehungen einzugehen, es ist die Angst davor keinen zu haben der für einen da ist, die Angst davor andere glücklich zu sehen und selbst allein zu sein, die Angst davor keinen zuhaben mit dem man reden und kuscheln kann, mit dem man Augenblicke teilen kann...
Das Leben besteht aus 70% Einsamkeit und 20% Glück und 10% Zweisamkeit... so würde ich das sehen. Aber da ist wohl Ansichtssache...ich frage mich nur wieso das alles immer so kompliziert sein muss, wahrscheinlich weil es sonst kein Glück geben würde...
Das Leben besteht aus 70% Einsamkeit und 20% Glück und 10% Zweisamkeit... so würde ich das sehen. Aber da ist wohl Ansichtssache...ich frage mich nur wieso das alles immer so kompliziert sein muss, wahrscheinlich weil es sonst kein Glück geben würde...
Mittwoch, 22. April 2009
Die Leere des Alltags
Gibt es in jedem Menschen eine Art Leere, die er versucht zu füllen? Tut dies jeder Mensch auf seine eigene Weise, doch ist es unvermeidbar in der heutigen kapitalistischen Gesellschaft ab und wann die Leere mit neuen unnützen Gütern, den sogenannten Frustkäufen zu füllen? Andere wiederum versuchen dieses Loch durch Süchte, Sport oder Arbeit zu stopfen. Doch was genau ist gemeint mit dieser Leere woher kommt sie bzw. warum entsteht sie, wieso fühlen wir so? Die Antwort liegt wohl in unseren Glauben in den Grundzügen unserer gelernten Normen und Werte. Disziplin, Pünktlichkeit, Ordentlichkeit, Arbeitswille etc... All diese Werte stellen den Soll-Zustand da was bzw. wie wir sein sollen. In dieses Schema gleitet die Mehrheit der westlichen Population ab, doch es gibt keine Werte oder Vorstellung was wir mit unserem Inneren Anfangen sollen, was wir tun, denken bzw. fühlen sollen wenn wir allein sind. Klar gibt es Religionen die uns zum Gebet aufforden und Entspannungsübungen um abzuschalten, doch all diese Dinge verlangen schon wieder etwas zu tun, sich keine Ruhe zu gönnen seinen Geist ständig unter Spannung zu halten. Was ist jedoch in einem Moment, welchen wir ganz für uns haben in dem keiner stört, in dem wir absolut nichts zu tun haben und auch nicht müde sind? Wir werden uns eine Beschäftigung suchen um die Langeweile, das Gefühl der Einsamkeit zu vertreiben. Schade eigentlich, dass wir oft andere bessere kennen als uns selbst, als unseren Körper unseren Geist und uns nur Zeit nehmen für andere Dinge.... Wir werden so nie erfahren wie wir wirklich sind, was wir wollen und darum auch nie einen Einklang mit uns selbst darstellen, so dass eine Leere bleibt, ein Leben lang... Ich weiß es klingt sehr nach der Lehre des Buddhismus, doch wie ich finde, wenn man ehrlich zu sich selbst ist wird man feststellen, es gibt eine Leere, die Frage ist ob wir bereit sind uns selbst kennen zu lernen, ob wir uns in den Einklang bringen wollen, nicht mit anderen Menschen sondern, mit der Natur und des nicht Begreifbaren...?
Dienstag, 14. April 2009
Die Welle im Meer...
Was wäre der Tag ohne die Nacht und die Nacht ohne den Tag? Was wäre die Dunkelheit ohne das Licht und das Licht ohne die Dunkelheit? Was Wäre das Glück ohne das Pech und das Pech ohne das Glück? Was wäre überhaupt eine Welt ohne Gegensätze, ohne Extreme eine Welt die nur die Monotonie kennt? Was wäre das für ein Dasein in der Monotonie des großen ganzen...? Gegensätze sind eine der Grundlagen wie unsere Welt funktioniert... Doch gibt es Menschen die keine Gegensätze mehr kennen derren Lebensgrundlage die Einheit des ganzen darstellt... Auslöser für diese Situation können verschieden sein: Krankheit, Einsamkeit, Alter etc... Diesen Teufelskreis zu durchbrechen ist im allgemeinen sehr schwer... man muss oft sehr hart dafür kämpfen um nur einen kleinen Teil der Gegensätzlichkeit, des Unterschieds wieder herzustellen... Sicherlich gibt es auch Menschen die mit der Monotonie und den sich immer wiederholden Rhythmen ihres Leben glücklich sind.... Aber dennoch bestimmen Unterschiede, Gegensätze mehr als Andere unser Leben...egal ob im positiven oder negativen Sinne. Nachdem Gewitter kommt die Sonne und umgekehrt... wie ich finde eine sehr treffende beschreibung für den Gang des Lebens: Auf und ab...wie eine Welle im Meer
Abonnieren
Posts (Atom)