Sonntag, 6. April 2008

Wir Menschen

Wie können wir Menschen Jahrhundete lang Geschichte schreiben, Fehler begehen, die Natur ausbeuten und die Armut dieser Welt ihrem Schicksal überlassen? Die Frage ist doch wollen wir nicht verstehen oder können wir nicht verstehen? Der Mensch ist immer sich selbst der Nächste solange es ihm gut geht und irgendetwas ganz gleich welche Bedeutung es für Andere besitzt zu seinem eigenen Vorteil ist, so wird er dies als gut und richtig empfinden und es für sich Nutzen. Dabei ist es absolut egal was es für das Schicksal seines Mitmenschen bedeutet. Sicherlich gibt es Ausnahmen doch man muss lange suchen um welche zu finden. Es war immer so das Menschen nur auf sich schauen und ihre eigenen Interessen vertreten und wenn sie diese nicht auf legalem bzw. gewaltfreien Weg durchsetzen konnten so wurde getötet und Leid über die andere Partei gebracht. Es ist erstaunlich wie wenig wir aus der Geschichte gelernt haben, denn man könnte meinen in einer so hoch entwickeltet modernen Zivilisation sei dies alles längst vergessen und ein neues Kapitel in der Geschichte der Menschheit hätte bereits begonnen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall mit der Amerikanisierung der Welt und dem überall vorherschenden Kapitallismus wird die oben genannte Grundeinstellung verstärkt, sodass es nur noch auf Haben oder Nicht haben an kommt, auf alles so hinnehmen oder untergehen. In sozialen Berufen verdient man mit Abstand am wenigsten Geld, die wie ich finde stärkste und zugleich traurigste Aussage über uns Menschen. Solange es uns gut geht ist es, um es deutlich auszudrücken uns allen Scheiß egal wie viele gerade in diesem Augenblick verrecken, wie viele Leute Hunger leiden, oder wie viele Tiere ausgerottet werden. An diesen Tatsachen wird sich leider auch in Zukunft nichts ändern, aber wir können zuminderst den von uns beeinflussbaren Teil der Umwelt mit wachsamen und sozialen Augen begegnen, denn ist es zu viel verlangt, dass jeder Mensch ein würdiges Leben verdient hat und keiner anders ist als die anderen, in der Hinsicht das wir alle Menschen sind...

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