Mittwoch, 22. April 2009

Die Leere des Alltags

Gibt es in jedem Menschen eine Art Leere, die er versucht zu füllen? Tut dies jeder Mensch auf seine eigene Weise, doch ist es unvermeidbar in der heutigen kapitalistischen Gesellschaft ab und wann die Leere mit neuen unnützen Gütern, den sogenannten Frustkäufen zu füllen? Andere wiederum versuchen dieses Loch durch Süchte, Sport oder Arbeit zu stopfen. Doch was genau ist gemeint mit dieser Leere woher kommt sie bzw. warum entsteht sie, wieso fühlen wir so? Die Antwort liegt wohl in unseren Glauben in den Grundzügen unserer gelernten Normen und Werte. Disziplin, Pünktlichkeit, Ordentlichkeit, Arbeitswille etc... All diese Werte stellen den Soll-Zustand da was bzw. wie wir sein sollen. In dieses Schema gleitet die Mehrheit der westlichen Population ab, doch es gibt keine Werte oder Vorstellung was wir mit unserem Inneren Anfangen sollen, was wir tun, denken bzw. fühlen sollen wenn wir allein sind. Klar gibt es Religionen die uns zum Gebet aufforden und Entspannungsübungen um abzuschalten, doch all diese Dinge verlangen schon wieder etwas zu tun, sich keine Ruhe zu gönnen seinen Geist ständig unter Spannung zu halten. Was ist jedoch in einem Moment, welchen wir ganz für uns haben in dem keiner stört, in dem wir absolut nichts zu tun haben und auch nicht müde sind? Wir werden uns eine Beschäftigung suchen um die Langeweile, das Gefühl der Einsamkeit zu vertreiben. Schade eigentlich, dass wir oft andere bessere kennen als uns selbst, als unseren Körper unseren Geist und uns nur Zeit nehmen für andere Dinge.... Wir werden so nie erfahren wie wir wirklich sind, was wir wollen und darum auch nie einen Einklang mit uns selbst darstellen, so dass eine Leere bleibt, ein Leben lang... Ich weiß es klingt sehr nach der Lehre des Buddhismus, doch wie ich finde, wenn man ehrlich zu sich selbst ist wird man feststellen, es gibt eine Leere, die Frage ist ob wir bereit sind uns selbst kennen zu lernen, ob wir uns in den Einklang bringen wollen, nicht mit anderen Menschen sondern, mit der Natur und des nicht Begreifbaren...?

Dienstag, 14. April 2009

Die Welle im Meer...

Was wäre der Tag ohne die Nacht und die Nacht ohne den Tag? Was wäre die Dunkelheit ohne das Licht und das Licht ohne die Dunkelheit? Was Wäre das Glück ohne das Pech und das Pech ohne das Glück? Was wäre überhaupt eine Welt ohne Gegensätze, ohne Extreme eine Welt die nur die Monotonie kennt? Was wäre das für ein Dasein in der Monotonie des großen ganzen...? Gegensätze sind eine der Grundlagen wie unsere Welt funktioniert... Doch gibt es Menschen die keine Gegensätze mehr kennen derren Lebensgrundlage die Einheit des ganzen darstellt... Auslöser für diese Situation können verschieden sein: Krankheit, Einsamkeit, Alter etc... Diesen Teufelskreis zu durchbrechen ist im allgemeinen sehr schwer... man muss oft sehr hart dafür kämpfen um nur einen kleinen Teil der Gegensätzlichkeit, des Unterschieds wieder herzustellen... Sicherlich gibt es auch Menschen die mit der Monotonie und den sich immer wiederholden Rhythmen ihres Leben glücklich sind.... Aber dennoch bestimmen Unterschiede, Gegensätze mehr als Andere unser Leben...egal ob im positiven oder negativen Sinne. Nachdem Gewitter kommt die Sonne und umgekehrt... wie ich finde eine sehr treffende beschreibung für den Gang des Lebens: Auf und ab...wie eine Welle im Meer

Sonntag, 5. April 2009

Beobachter des eigenen Lebens

Es gibt Zeiten, in denen man das Gefühl nicht los wird, dass man nur Zuschauer seines eigenen Lebens ist, ein objektiver Beobachter ohne die Möglichkeit aktiv in den Verlauf des Schicksals einzugreifen. Man hat alles und auf einmal innerhalb weniger Zeitpunkte steht man vor dem Nichts, vor einer Leere, die unbezwingbar scheint. Die Frage ist hier, wie man diese Situationen meistern kann. Einen Plan dafür gibt es nicht, den es gibt für keine Situation einen festen Plan im Leben, denn Pläne müssen meist auf Grund einer Fügung des Lebens geändert werden... Auch wieso diese Phasen auftreten ist wie so manches andere in unserem Dasein nicht ergründlich , aber dennoch sind diese Situationen bezwingbar, das Mittel heißt Zeit, viel Zeit. Doch wer will schon so eine Phase durchmachen? Niemand und dennoch stecken wir alle irgendwann mal darin fest, so ist es nun mal... Man kann nichts weiter tun und abwarten, denn:
Der Mensch Denkt und Gott lenkt...