Freitag, 19. November 2010

Die Nacht und das SEIN

Die Straße ist leer, der Wind bläßt durch die Gassen, es ist Nacht und die Stadt scheint zu schlafen, nur vereinzelte einsame Nachtwandler durchstreifen das Gebiet. Die Klarheit mit welcher die Sterne und der Mond sich zeigen, so ist doch die Kälte auch von einer Reinheit, welche es nicht an jedem Tag gibt sondern nur vereinzelt an bestimmten Tagen kurz vor dem Winteranbruch sich der Welt zeigen. In diesen Nächten einer dieser beschriebenen Nachtwandlern zu sein ist ein sehr befreiendes und doch zugleich beklemmendes Gefühl von nicht beschreibaren Ausmaß und völlig gleich welche Gedanken man gerade bevorzugt, uns allen sollte klar sein, dass egal was man gerade denkt... die Schwarzheit klar macht welch eine Macht in der Stille liegt und wie sehr wir Tagsüber uns selber nicht mehr wahrnehmen, weil alles bestimmt wird von Leistung und Gesellschaftlichen ansehen... Selten dass wir wirklich mal Zeit haben über uns nachzudenken und über unser eigentliches Sein, ob wir Sein wollen was wir sind, oder ob wir anders Sein wollen, es nur wieder mal vergessen haben oder ob wir es wirklich nicht können. Doch was ist das Sein und was Sollte man Sein und wer ist man eigentlich? Was will man durch das SEIN erreichen und ist alles SEIN gleich=? ...

Sonntag, 21. März 2010

Freundschaft

Freunde kommen und gehen in den meisten Fällen mit den Jahren.... Mal gehen sie ein längeres Stück den Weg mit uns, mal ein kürzeres Stück... Man verändert sich, andere verändern sich. So verändert sich auch das Umfeld, doch manchmal geht das alles viel zu schnell... Manchmal frägt man sich wieso muss das so sein. Jeder kennt jemanden mit dem er in früheren Jahren befreundet war, sich jedoch schon seit Jahren nicht mit dieser Person unterhalten hat, geschweige den was gemeinsames unternommen. Klar bei manchen gibt es dieses enge Band, die Freundschaft auf Lebenszeit, doch ich glaube nicht das die meisten von sich sagen können, sie hätten dies. Es liegt wohl auch etwas an der Betrachtungsweiße, jedoch glaub ich dass sich alles im Wandel befindet und sich dennoch im Kreis dreht, somit wandelt sich auch der Kontakt zu anderen Leuten... Die Frage ist doch, ob wir dieses Faktum für uns nutzen, oder immer darüber grübeln was man falsch gemacht hat wieso und weshalb sich der Zugang zu einem ehemalig besten Freund verschlossen hat.

Montag, 22. Februar 2010

Die kleinen Lichter des Lebens

An manchen Tagen geht einem ein Licht aufauch wenn es kaum scheinbar und in der Leuchtkraft minimal ist, hat es dennoch die Fähigkeit sich zu entfalten und einem zu einem großen Wandel zu bewegen. Das Leben hat höhen und tiefen, was wohl jedem bekannt sein dürfte und dennoch gibt es sowas wie ein gleichgewicht, irgendwie bewegt sich alles irgendwann dorthin, wo es sein soll. Dennoch helfen einen die Lichter manchmal etwas zu verstehen, sich selbst neu zu erfinden oder einfach zu sich selber zu finden. Jede Lebenskrise endet irgendwann und man entdeckt wieder die guten Seiten am Leben. Aber dennoch jedes Licht kann auch verglühen, ausgehen oder übersehen werden und dennoch... wenn wir es sehen wollen werden wir sie sehen die kleinen Begleiter des Lebens. Welche Form sie jedoch annehemen das ist immer verschieden je nachdem auf welchen Kanälen wir empfangen können...Man muss sich wohl überraschen lassen!

Freitag, 22. Januar 2010

Schläfrige Freiheit der Gedanken

Die Freiheit der Gedanken dreht sich um die Welt und die Welt dreht sich um die Freiheit der Gedanken. Alles beginnt im Kopf des Menschen, alles was man bestimmen kann und so manches darüber hinaus, was man vermeintlich vermag zu können. Der Größenwahn des Menschen ist schon ins Maß unermesslicher Dummheit gestiegen. Diverse Länder spielen bereits mit dem Wetter herum und beeinflussen es durch chemische Einwirkungen, um bestimmte Effekte zu erzielen. Der Mensch dreht auch an der Zeitgeschwindigkeit. Schlaf ist heutzutage nur noch ein notwendiges Übel, die Mehrheit der Population, würde auf das Schlafen verzichten wenn es irgendwie möglich ist, das sieht man schon an der Beliebtheit von Aufputschmittel wie Redbull und Co. Doch ist es der schlaf der uns Menschen täglich an unsere Grenzen bringt, der uns zum Innekehren bewegt, der uns verschiedenste Dinge, welche sich im Gehirn abspielen bzw. im Unterbewusstsein gespeichert sind, sehen. Schlaf ist eigentlich etwas sehr schönes, etwas sehr erholendes, leider können bzw. wollen die Meisten Menschen dies nicht verstehen. Doch genau im Schlaf sind die Gedanken der größten nur vorstellbaren Freiheit ausgesetzt, keine bewussten Verdrängungsmechanismen und Zerstreungsmöglichkeiten. Nein unser Gehirn übernimmt für ein paar Stunden die absolute Kontrolle. Doch wie soll sich die Freiheit der Gedanken noch um die Welt drehen, wenn sich längst Schlafmangel als Volkskrankheit bzw. gesellschaftliches Muss etabliert hat?

Freitag, 15. Januar 2010

Keine Zeit

Der Alltagsstreß hat uns Alle fest im Griff, das müssen wir erledigen, dies ist noch zu tun und dann müssen wir noch hier und dorthin... Das kennt wohl jeder dieses Gefühl der Hilflosigkeit aus dem Trott auszusteigen, da das meiste alles wichtige Erledigungen sind, die man nicht verschieben kann. Was bleibt da wohl auf der Strecke, die Gedanken, das Leben und die sogenannte Freiheit, welche durch die Einschränkung des Alltages und jeglicher anderer Dinge sowieso nur eine Imagination des Menschen ist. Der vom Mensch selbst erschaffene Distreßkreislauf nimmt immense Ausmaße an. Keiner kommt ihm auf Dauer aus und jeder ist geknechtet, somit ist der Spruch ich hab jetzt doch keine Zeit ein Satz der sehr häufig fällt und den meisten gar nichts bedeutet und dennoch sind viele Chancen viele Dinge einzigartig und nur für diesen einen Moment bestimmt, trotzdem werden sie übergangen um die vermeintlichen Alltagserledigungen nicht aus dem Fokus zu verlieren. Dieses Verhalten steht dann wieder in Inkongurenz mit den von vielen Firmen geforderten Spontanität und Flexibilität der Mitarbeiter. Jeder Moment ist einzigartig und deshalb sollten wir auch mal das wichtige vergessen, um Platz zu machen für das was unwichtig und nichtig erscheint, im Trott des Alltags...