Freitag, 19. November 2010

Die Nacht und das SEIN

Die Straße ist leer, der Wind bläßt durch die Gassen, es ist Nacht und die Stadt scheint zu schlafen, nur vereinzelte einsame Nachtwandler durchstreifen das Gebiet. Die Klarheit mit welcher die Sterne und der Mond sich zeigen, so ist doch die Kälte auch von einer Reinheit, welche es nicht an jedem Tag gibt sondern nur vereinzelt an bestimmten Tagen kurz vor dem Winteranbruch sich der Welt zeigen. In diesen Nächten einer dieser beschriebenen Nachtwandlern zu sein ist ein sehr befreiendes und doch zugleich beklemmendes Gefühl von nicht beschreibaren Ausmaß und völlig gleich welche Gedanken man gerade bevorzugt, uns allen sollte klar sein, dass egal was man gerade denkt... die Schwarzheit klar macht welch eine Macht in der Stille liegt und wie sehr wir Tagsüber uns selber nicht mehr wahrnehmen, weil alles bestimmt wird von Leistung und Gesellschaftlichen ansehen... Selten dass wir wirklich mal Zeit haben über uns nachzudenken und über unser eigentliches Sein, ob wir Sein wollen was wir sind, oder ob wir anders Sein wollen, es nur wieder mal vergessen haben oder ob wir es wirklich nicht können. Doch was ist das Sein und was Sollte man Sein und wer ist man eigentlich? Was will man durch das SEIN erreichen und ist alles SEIN gleich=? ...